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Hardware und Netzwerk.

Technische Voraussetzungen

Die empfohlene Hardware-Plattform für die Kfz-Betriebsverwaltung Loco-Soft bilden handelsübliche Windows-PC.

Bei Mehrplatzsystemen ist die Netzwerkgeschwindigkeit entscheidend – von Netzwerkkarten über Kabel bis hin zum Hub bzw. Switch. Alle Komponenten sollten FastEthernet-fähig sein und mit mindestens 1 Gbit/s arbeiten, besonders die Verbindung zwischen Server und Switch. Der Netzwerk-Server benötigt leistungsfähige Hardware und zuverlässigen Service.

Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung ist Pflicht, bei größerem Datenvolumen sind auch Festplattenspiegelung, RAID oder Bandsicherung sinnvoll. Wir stellen hilfreiche Dokumente, unter anderem zur Netzwerk-Konfiguration bereit. Loco-Soft unterstützt Windows-Netzwerke und kann über Terminal-Services auch filialübergreifend genutzt werden.

Windows-Server

Für die Nutzung von Loco-Soft im Netzwerk empfehlen wir den Einsatz von Server-Betriebssystemen (ab Windows Server 2019) auf einer physischen Hardware-Umgebung. Bei Einsatz eines Terminalservers, kann auch mit Virtualisierung gearbeitet werden. An den Arbeitsstationen ist als Betriebssystem Windows 11 erforderlich

Reine Peer-to-Peer Vernetzungen sind nur für Netzwerke mit bis zu 4 Arbeitsstationen empfehlenswert. Größere Netzwerke sollten in jedem Fall durch ein Server-Betriebssystem verwaltet werden.

Loco-Soft unterstützt keine anderen Betriebssysteme wie Linux oder Apple.

Filialanbindung via Windows-Terminalserver

Bei der Loco-Soft Filialanbindung arbeiten alle angeschlossenen Betriebe in einem gemeinsamen Datenbestand. Dies bedingt, dass eine Netzwerkanbindung von den Filialen zum Hauptbetrieb erfolgen muss. Diese Anbindung erfolgt i.d.R. über das Internet (VPN). Da diese Art der Anbindung nur eine geringe Datenbandbreite zur Verfügung stellt, wird hierbei Loco-Soft auf einem Windows Terminal Server ausgeführt, um eine akzeptable Verarbeitungsgeschwindigkeit garantieren zu können. Der Terminal Server stellt alle Applikationen im Netzwerk zur Verfügung und die entfernten Clients greifen lediglich als Session auf diesen zu.

Hierbei werden die Applikationen aller Clients parallel am Terminal Server ausgeführt - lediglich Bildschirmausgaben und Tastatureingaben werden an den bzw. vom entfernten Client übertragen.

Da die entfernten Clients lediglich eine Verbindung zum zentralen Netzwerk aufbauen und alle Anwendungen am Terminal Server ausgeführt werden, bietet sich so die Möglichkeit, statt kosten- und wartungsintensive PC, kostengünstige ThinClients einzusetzen.

Neben geringeren Anschaffungskosten bieten ThinClients den Vorteil, wesentlich langlebiger als Standard-PC zu sein. Weiterhin muss ausschließlich am Hauptstandort die Netzwerk-Hardware administriert und Software nur noch auf einem einzigen PC (nämlich dem Terminal Server) konfiguriert werden.

ThinClients

Durch ThinClients kann in Terminalserver-Umgebungen die meist teure und wartungsintensive PC-Hardware ersetzt werden. Da alle benötigten Applikationen ohnehin über den TerminalServer ausgeführt werden, ist an den einzelnen Arbeitsplätzen i.d.R. kein vollwertiger PC mehr erforderlich. Diese ThinClients laufen als reine Terminals und können bei Bedarf, um lokale Laufwerke erweitert werden. Da sie keine beweglichen Teile enthalten und keinerlei Software installiert und konfiguriert werden muss, sind erhebliche Einsparungen bei Anschaffung und vor allem bei Wartung/Administration möglich. Ebenso entzieht man sich so den immer kürzer werdenden Lebenszyklen der PC.

 

LWP DokScan

Das Thema Dokumentenmanagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die platzsparende Archivierung und das schnelle Auffinden von Dokumenten sind zum unerlässlichen Erfolgsfaktor zahlreicher betrieblicher Abläufe geworden.

Bisher war es jedoch nicht möglich, diese Technologie mit den Terminal-Services zu kombinieren, denn die Dokumente konnten bisher nicht direkt vom Client in das DMS übertragen werden. LWP DOKScan löst dies und ermöglicht die direkte Anbindung eines Dokumentenscanners am RDP-Client. Darüber hinaus sorgen verschiedene Kompressionsverfahren für ein deutlich reduziertes Datenvolumen.

Citrix MetaFrame

Mit Citrix MetaFrame für TerminalServer wird der Datendurchsatz durch das ICA-Protokoll nochmals erhöht, sodass mehr entfernte Clients z.B. bei ISDN-Verbindungen eingesetzt werden können. Besonders wenn neben Loco-Soft weitere Anwendungen zentral über TerminalServer genutzt werden sollen, ist der Einsatz von Citrix MetaFrame ggf. sinnvoll. MetaFrame ermöglicht ebenso wie NCD ThinPath Plus LPT/COM- Mapping, Remote Client Laufwerkzugriff und Audio-Unterstützung. Weiterhin kann ein echtes Application-Providing konfiguriert werden, bei dem für den entfernten User kein Unterschied zu einer lokalen Netzwerkinstallation erkennbar ist.

Weitere Hinweise / Tipps & Tricks

Netzwerk-Hinweise

Informationen zur Installation unter Windows Server finden Sie zusammen mit speziellen Konfigurations-Hinweisen zum Einsatz unter Windows Terminal-Server als PDF-Dokument.

Sicherheitswarnung beim Start von Loco-Soft

Wird eine Datei, die von einem Server geladen wurde und auf einem NTFS-Laufwerk liegt, aufgerufen, so erscheint u.U. die Dialogbox "Datei öffnen - Sicherheitswarnung":

 

Warnhinweis

 

Diese Sicherheitsüberprüfung AES (Attachment Execution Services) hat Microsoft mit Windows XP SP2 eingeführt. Dabei prüft die AES, ob es für die Dateiendung eine entsprechende Regel gibt. Liegen keine Regeln und/oder kein Zertifikat vor, wird diese Sicherheitsmeldung angezeigt.

Um dies zu umgehen sollte eine Konfiguration der Internetzone erfolgen. Diese Einstellung ist im Internet Explorer unter "Extras" > "Internetoptionen" > "Sicherheit" zu finden. Hier den Punkt "Lokales Intranet" wählen und über "Sites" > "Erweitert" die Server IP-Adresse bzw. den Loco-Soft Pfad hinzufügen. Die Option "Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich" muss hierzu deaktiviert werden.